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Eine Hand unterstützt einen jungen Kartoffeltrieb

Cuprozin progress

Sie sehen Weinberge im Sonnenuntergang

Fungizid / Bakterizid

Spritzmittel gegen pilzliche und bakterielle Schaderreger an Kartoffeln, Hopfen, Weinreben, Kernobst, Steinobst, Gemüse und Zierpflanzen.

Cuprozin progress enthält den Wirkstoff Kupferhydroxid und ist als Suspensionskonzentrat (SC) formuliert. Cuprozin progress wird als reines Kontaktfungizid und -bakterizid vorbeugend gegen pilzliche und bakterielle Krankheitserreger eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der Verhinderung von Pilz- bzw. Bakterieninfektionen. Bei einem Kontakt mit Cuprozin progress nimmt der Krankheitserreger in starkem Maße passiv Kupfer auf, wodurch die Infektion unterbunden wird.

WMFM1 - Wirkungsmechanismus (FRAC-Gruppe): M1.Wichtig für die volle Wirksamkeit von Cuprozin progress ist ein möglichst lückenloser Spritzbelag auf der Pflanzenoberfläche. Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche Benetzung aller zu behandelnden Pflanzenteile gewährleisten. Durch seine spezielle Formulierung ist Cuprozin progress auf der Pflanze äußerst haftfähig. Es wird auch von nachfolgendem Regen nur sehr langsam wieder abgespült und hat deshalb eine lange Wirkungsdauer.

Informationen

Pfl. Reg. Nr.:

 3405

Inhaltsstoffe:

 383 g Kupferhydroxid /l (28,7 Gew.-%)

Formulierung:

 Suspensionskonzentrat (SC)

Packungsgröße:

 2 x 5 l Kanister

Vorsicht Pflanzenschutzmittel

Piktogramm:

GHS07
GHS09

Signalwort:

Achtung

Bienen:

Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Aufwandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft. (B4).


Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln.

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete:

  • Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) an Kartoffeln;
  • Schwarzbeinigkeit (Erwinia carotovora) an Kartoffeln (Pflanzgutbehandlung nur zur Befallsminderung);
  • Falscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli) Sekundärinfektion  an Hopfen;
  • Falscher Mehltau (Plasmopara viticola) an Weinreben (Nutzung als Tafel- und Keltertrauben);
  • Schorf (Venturia spp.) an Kernobst;
  • Pilzliche Blattfleckenerreger an Steinobst;
  • Bakterielle Blattfleckenerreger an Zierpflanzen;
  • Falscher Mehltau (Peronospora destructor) an Speisezwiebeln;
  • Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis) an Gurke;
  • Laubkrankheit (Stemphylium botryosum) an Spargel;
  • Möhrenschwärze (Alternaria dauci) an Karotten
  • Obstbaumkrebs (Nectria galligena) an Kernobst (nur zur Befallsminderung).

Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 genehmigte Anwendung:

Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit vor dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung):

  • Falscher Mehltau (Peronospora destructor) an Schalotten, Knoblauch und Perlzwiebel (Nutzung als Trockenzwiebel);
  • Blattfleckenkrankheit (Septoria apiicola) an Knollensellerie (nur zur Befallsminderung);
  • Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) an Tomate (nur zur Befallsminderung);
  • Blattfleckenkrankheit (Septoria lycopersici) an Tomate (nur zur Befallsminderung);
  • Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani) an Tomate (nur zur Befallsminderung);
  • Pilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis) an Patisson, Zucchini (mit genießbarer Schale, nur zur Befallsminderung);
  • Pilzliche Blattfleckenerreger und  Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis) an Flaschenkürbis, Garten-Kürbis, Moschuskürbis, Riesenkürbis (alle mit genießbarer Schale, nur zur Befallsminderung);
  • Falscher Mehltau (Bremia lactucae) an Salat-Arten;
  • Falscher Mehltau (Bremia lactucae) an Salat-Arten (Jungpflanzenanzucht);
  • Falscher Mehltau (Peronosporaceae) an Spinat und verwandte Arten;
  • Kohlschwärze (Alternaria brassicae) an Weißkraut, Rotkraut, Spitzkraut, Kohlsprossen und Kohl;
  • Kohlschwärze (Alternaria brassicae) an Weißkraut, Rotkraut, Spitzkraut, Kohlsprossen und Kohl (Jungpflanzenanzucht);
  • Feuerbrand (Erwinia amylovora) in Kernobst (zur Minderung des Infektionspotentials);
  • Kragenfäule (Phytophthora cactorum) an Kernobst (nur zur Befallsminderung);
  • Ast- und Baumsterben (Leucostoma persoonii) an Steinobst (nur zur Befallsminderung);
  • Bakterienbrand (Pseudomonas syringae) in Steinobst;
  • Pfirsichkräuselkrankheit (Taphrina deformans) an Marille und Pfirsich;
  • Taschenkrankheit (Taphrina pruni) an Pflaumen (Zwetschken);
  • Bakterienbrand (Xanthomonas juglandis) an Walnüssen (in Junganlagen);
  • Eckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae) an Erdbeere;
  • Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis) an Johannisbeerartigem Beerenobst;
  • Säulenrost (Cronartium ribicola) an Johannisbeerartigem Beerenobst;
  • Triebsterben(Godronia cassandrae) an Heidelbeere;
  • Phragmidiumrost-Arten (Phragmidium spp.) an Himbeerartigem Beerenobst
  • Rutensterben (Didymella applanata) und Brennfleckenkrankheit (Elsinoe veneta) an Himbeere;
  • Rankenkrankheit (Septocyta ruborum) an Brombeere;
  • Pilzliche Blattfleckenerreger an Zierpflanzen;
  • Falscher Mehltau (Peronospora parasitica) und Weißer Rost (Albugo candida) in Kren

Warnhinweis und Downloads

Bitte beachten Sie die Warnhinweise/-symbole in der Gebrauchsanleitung.Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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Gebrauchsanleitung
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